Von Alex Mercer, Podcast-Produzent

Wenn du Podcaster bist, kennst du das Gefühl. Du hast gerade ein unglaubliches einstündiges Interview mit einem hochkarätigen Gast beendet. Das Gespräch lief, die Energie war hoch, und du weißt, dass du Gold in den Händen hältst.
Dann drückst du auf „Aufnahme stoppen“ – und das Grauen beginnt.
Jetzt kommt der Postproduktions-Marathon. Nicht das Audio-Editing – das macht Spaß – sondern der administrative Albtraum: Die ganze Folge nochmal anhören, um Shownotes zu schreiben, manuell Zeitstempel für die „besten Momente“ eintippen und prägnante Zitate für Social Media transkribieren.
Jahrelang hat dieser Prozess bei mir länger gedauert als die eigentliche Aufnahme. Ich brauchte eine Möglichkeit, die lästige Fleißarbeit zu automatisieren, damit ich mich auf die kreative Arbeit konzentrieren konnte.
Da entdeckte ich SubEasy – und es hat meine Show grundlegend verändert. So verwandle ich heute eine rohe Audiodatei in weniger als 20 Minuten in ein komplettes Content-Paket.
Die Herausforderung: Der „Shownotes“-Flaschenhals
Mein konkreter Schmerzpunkt war simpel: Menge.
Ich interviewe Gäste für 60 Minuten. Um eine gute SEO-Beschreibung für Spotify oder Apple Podcasts zu bekommen, musste ich früher die ganze Aufnahme erneut anhören, um die wichtigsten Themen zu finden. Wollte ich zusätzlich einen Blogartikel zur Folge schreiben? Das waren nochmal drei Stunden Arbeit.
Ich brauchte ein Tool mit hochpräziser Transkription und intelligenter Zusammenfassung. Standard-Transkriptions-Tools reichten nicht – ich brauchte etwas, das Kontext versteht.
Schritt 1: Präzise Transkription mit Whisper-Modellen
Das erste, was mir bei SubEasy auffiel, war die Genauigkeit. Es nutzt das OpenAI Whisper-Modell, das von SubEasy-Ingenieuren weiter optimiert wurde.
Mein Podcast enthält oft Übersprechen (wenn mehrere gleichzeitig reden) und manchmal Hintergrundgeräusche bei Außenaufnahmen. Ich habe meine neueste Folge hochgeladen, und SubEasy’s „Clear+“-Funktion hat die Störgeräusche vor der Verarbeitung bereinigt.
Das Ergebnis? Ein Transkript, das 99 % genau war – selbst bei Fachjargon. Das ist die perfekte Grundlage für alles Weitere.
Schritt 2: Automatische Sprechererkennung (Diarisation)
Für Interview-Podcasts ist das ein Muss. Früher haben andere Tools mir einen Textblock geliefert, bei dem ich nicht erkennen konnte, wo meine Frage endete und die Antwort des Gastes begann.
SubEasy bietet eine leistungsstarke Sprechererkennung. Es hat automatisch erkannt:
- Sprecher 1 (Ich)
- Sprecher 2 (Mein Gast)
Jeder Satz wurde korrekt zugeordnet. Das ist entscheidend, wenn ich ein bestimmtes Zitat vom Gast für eine Twitter/X-Grafik herausziehen möchte. Ich muss die Sprecher nicht mehr manuell kennzeichnen – SubEasy übernimmt das für mich.
Schritt 3: Der Gamechanger – KI-Zusammenfassungen & Shownotes
Hier spare ich am meisten Zeit. Nach der Transkription setze ich mich nicht mehr hin und schreibe die Shownotes von Grund auf neu.
Ich nutze die KI-Zusammenfassung von SubEasy. Mit einem Klick analysiert sie das gesamte einstündige Gespräch und erzeugt:
- Eine prägnante Episodenzusammenfassung
- Wichtige Erkenntnisse und Stichpunkte
- Eine strukturierte Übersicht im Protokollstil
Sie schreibt mir praktisch die Podcast-Beschreibung. Was früher 45 Minuten gedauert hat, dauert jetzt 45 Sekunden.
Schritt 4: Content-Repurposing (Audio zu Blog)
Hier kommt mein Lieblings-SEO-Trick. Suchmaschinen können kein Audio „hören“, aber Text „lesen“. Um meinen Podcast wachsen zu lassen, brauche ich schriftlichen Content auf meiner Website.
SubEasy bietet direkt neben dem Transkript die „Ask ChatGPT“-Funktion. Ich muss den Text nicht in ein anderes KI-Tool kopieren. Ich tippe einfach einen Prompt wie:
„Schreibe basierend auf diesem Transkript einen ausführlichen Blogartikel mit 1.500 Wörtern. Fokus auf die Erkenntnisse des Gastes zu KI-Trends. Der Ton soll professionell, aber fesselnd sein.“
SubEasy versteht den Kontext des Interviews und liefert einen perfekt formatierten Blogartikel. Selbst die „pointierten Aussagen“ meines Gastes bleiben erhalten, ohne dass ich sie manuell transkribieren muss.

Warum SubEasy für Podcaster unverzichtbar ist
Über die Transkription hinaus ist das Toolkit für Kreative gebaut:
- Mehrsprachigkeit: Manchmal habe ich internationale Gäste. SubEasy unterstützt über 100 Sprachen und bietet kontextbezogene Übersetzungen.
- Export-Optionen: Ich kann direkt als SRT für Video-Untertitel oder als DOCX für mein Blog-Team exportieren.
- Kosteneffizient: Im Vergleich zu einem menschlichen Transkriptor ist das Preis-Leistungs-Verhältnis enorm.
Fazit
Als Kreativer ist deine Zeit dein wertvollstes Gut. Du solltest sie darauf verwenden, großartige Gäste zu finden und bessere Fragen zu stellen – nicht darauf, Zeitstempel zu tippen.
SubEasy hat meinen Workflow von einer mühsamen Handarbeit in ein schlankes, KI-gestütztes System verwandelt. Wenn du dein Podcast-SEO und deine Effizienz auf das nächste Level bringen willst, kann ich SubEasy nur empfehlen.
„Ich dachte, dieses Material sei unbrauchbar...“
Im nächsten Beitrag erzählen wir die wahre Geschichte eines Freelance Editors, der vor dem Albtraum eines jeden Cutters stand: Straßeninterviews, bei denen der Ton im Lärm untergeht. Lies, wie er mit SubEasy’s „Pure Speech“-Modus das Audio wie durch ein Wunder bereinigt und perfekte XMLs für Premiere Pro exportiert hat – und sich so stundenlanges mühsames Nachhören ersparte.
👉 Lies die User Story: Wie ein Editor lärmende Straßeninterviews gemeistert hat


